Weltenbrand von Sarah Skitschak
Mythologie

Weltenbrand – Weltentod-Saga 2 von Sarah Skitschak | Rezension


Die nordische Mythologien-Saga hat mich mit dem ersten Band absolut begeistert und natürlich habe ich mich sehr auf den Folgeband gefreut.

Vielen Dank an Sarah Skitschak für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

 


Klappentext (Quelle: Sarah Skitschak):

 

Skelfr Yggdrasils askr standandi,

ymr it aldna tré, en jötunn losnar.

Yggdrasils Stamm steht strauchelnd und

der Baumgreis bebt, als der Riese sich löst.

 

Glühende Sommer, blühende Steppen, brennende Sonnen – siebzig Jahre sind seit der Schlacht um die Höll in die Lande gegangen und Skadis Sohn ist zu einem Krieger herangewachsen, ohne zu wissen, welches Erbe auf seinen Schultern lastet. Frey sucht in der Fremde nach den großen Schlachten seiner Heldengeschichten und schließt sich entgegen aller Warnungen dem Weltenbündnis Midgards an.

 

Ein Schicksal, das ihm vorgeschrieben steht.

 

Zwischen Fesseln und Flüchen findet sich Frey auf dem Spielplan der Macht und steht rasch den Ränkeschmieden aus uralten Blutsfehden gegenüber, sodass er erkennen muss: Die Düsternis ist ihm näher, als er einst glaubte.

 

Welche Schatten werfen sich über das Schicksal und kann der prophezeite Weltentod gegen das Dunkel bestehen?

 


Meine Meinung:

 

Ich muss leider sagen, das mir der zweite Band leider nicht so sehr gefallen hat wie der erste. Für mich war die gesamte Spannung aus dem ersten Band verloren gegangen, zumindest am Anfang. Ab der Hälfte des Buches ging es dann wieder etwas spannender zu.

Die Emotionale Bindung zu den Charakteren fehlte mir leider auch. Im ersten Teil konnte ich mich sehr gut in Skadi hineinversetzen, was mir besonders gefallen hat, aber mit Frey hatte ich dieses Gefühl überhaupt nicht. Mir kam er eher wie ein verwöhntes Balg vor, der keine Ahnung vom harten Leben seiner Mutter hat, oder auch nicht sehen will, denn er allein ist der Leidtragende.

Andere Leser haben hier anders empfunden, aber mir ging er tatsächlich sogar auf die Nerven.

Mir persönlich haben die Szenen mit Skadi besonders gefallen, aber die waren recht kurz, da in Weltenbrand der Fokus auf Frey gelegen hat.

Das Finale in diesem Band war für mich gefühlt wie im ersten Teil. Man hat auf den großen Knall gewartet. Es baute sich zumindest zu einem großen Knall auf, aber leider machte es kurz vom BÄM leider PFFFFF… und die Luft war wieder weg. Ich hatte schon in meiner Rezension zum ersten Band daraufhin gewiesen, aber es wiederholte sich auch im zweiten Teil. Nun hoffe ich, das die Autorin beim Finalen Band endlich die Bremse wegschmeißt und Vollgas bis zum Schluss macht, ansonsten war dieses riesige Potenzial der Saga leider verschenkt. Die Geschichte ist was Besonderes und keine von der Stange, schon allein dafür lohnt es sich die Bücher zu lesen.

 

Der Schreibstil von Sarah war wieder wunderbar zu lesen, was mir besonders am Anfang geholfen hat, um wieder in die Geschichte rein zu kommen und den Spannungsabfall zu verschmerzen. Ich mag ihren Stil sehr und kann den nur immer wieder hervorheben.

Die Dame kann schreiben!

 


Mein Fazit:

 

Liebe Sarah Skitschak – Fuß von der Bremse und Vollgas geben, dann kann die Saga ein Mega Finale erwarten. Ich möchte die Geschichte lieben und gebe noch nicht auf. Der zweite Band ist für mich ein klassischer Mittelteil, den man gernhaben kann, aber nicht lebensnotwendig ist um die Story der Weltentod-Saga zu lieben.

 


3 von 5 Goldenen Herzen

 


Liebe Grüße

eure Tanya

 


Infos zum Buch:

Autorin: Sarah Skitschak

Verlag: Edition Roter Drache

Seiten: 653

Preis: € 17,95


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